Weingut Achs



Im burgenländischen Gols, zwischen dem Neusiedler See und der ungarischen Grenze, liegt das Weingut von Paul Achs. Nachdem er 1991 in den elterlichen Betrieb einstieg, wurde er bereits vier Jahre später als „Falstaff Winzer des Jahres“ ausgezeichnet. Seither hat Paul Achs den früher dem Weißwein verschriebenen Betrieb zu einem der rennomiertesten Betriebe der österreichischen Rotweinszene gemacht.

Paul Achs bewirtschaftet etwa 22 Hektar, die sich auf 42 verschiedene Weingärten verteilen. Beim Rotwein konzentriert sich der Winzer auf heimische Sorten wie Zweigelt, Blaufränkisch, St. Laurent und Pinot Noir. Aber auch die internationale Rebsorte Syrah wird von ihm vinifiziert. Beim Weißwein liegt der Schwerpunkt bei trockenen Weißweinen der Rebsorten Chardonnay und Sauvignon Blanc. Die Lese erfolgt ausschließlich händisch, um die Trauben zu schonen und eine bestmögliche Selektion zu gewährleisten.

„Paul Achs produziert keine Show-Weine, er setzt auf Eleganz und Finessenreichtum. Der Rotweinanteil des früher dem Weißwein verschriebenen Betriebs hat mittlerweile schon 90 Prozent erreicht. Der größte Teil der Weine wird in Barriques ausgebaut. Das gilt sowohl für Chardonnay und Sauvignon Blanc als auch für die Rotweinspezialitäten – von Pinot Noir über Blaufränkisch Ungerberg bis zur Cuvée „Pannobile“. Als Voraussetzung für höchste Qualität wird eine extreme Erntebschränkung auf maximal 3000 Kilo Trauben pro Hektar angesehen. Bemühungen, die sich längst ausgezahlt haben, denn heute zählen die Weine von Paul Achs zu den besten in der österreichischen Rotweinszene.“ (Falstaff Weinguide 2009/2010)

 

Den Wein erzählen lassen

„Paul Achs erfindet die Charaktere seiner Weine
nicht - sie sind bereits da. Bevor der Wein im
Keller zur Reife lagert, hat er bereits all das in
sich aufgesogen, was ihn umgab - Herbstnebel,
Winterkälte, Frühlingskraft, Sommerhitze, die
unverwechselbaren Aromen seines Bodens. In
flüssige Form gebracht erleben wir dann eine
feine Retrospektive des vergangenen Jahres.
In diese Geschichten einzugreifen, wäre
vermessen. Niemand kann den Weinfreund
mehr bezaubern als der Wein selbst. Niemand
vermag es besser als der Urheber.“
(Nikolaus Eberstaller)

   

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