Districtus Austriae Controllatus (DAC)
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Districtus Austriae Controllatus (DAC) ist eine Herkunftsbezeichnung für regionaltypische Qualitätsweine aus Österreich.
Die Bezeichnung DAC wird von regionalen Weinkomitees an jene Weine vergeben, die ihre Herkunftsregion in unverkennbarer Weise repräsentieren.
Im Jahr 2002 wurde mit der Einführung des Appellationssystems DAC (Districtus Austriae Controllatus) in Österreichs Weinhierarchie erstmals die Herkunft über die Rebsorte gestellt. Ziel ist es typische Weine einer Region unter einer gemeinsamen Marke zusammenzufassen und damit größere Weinmengen mit einer zuordenbaren Stilistik zu schaffen.
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1 Weinviertel DAC
2 Mittelburgenland DAC
3 Traisental DAC
4 Kremstal DAC
5 Kamptal DAC
6 Leithaberg DAC
7 Eisenberg DAC
8 Neusiedlersee DAC
9 Vinea Wachau
10 STK Weine
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Der Weinviertel DAC war der erste DAC Österreichs. Die DAC Verordnung "Weinviertel“ trat mit
24. Jänner 2003 in Kraft.
Der Weinviertel DAC ist ein gebietstypischer Grüner Veltliner, der an seiner hell- bis grüngelben Farbe und seinem pfeffrig-würzigen, feinfruchtigen Geschmack zu erkennen ist.
Er muss trocken mit max. 6 g/l Restzucker ausgebaut sein und darf
weder einen Holz- noch Botrytiston aufweisen. Der
Alkoholgehalt muss mindestens 12 vol% betragen.
Eine Abfüllung ist lediglich in 0,75 l Flaschen oder Vielfachem davon zulässig, Verkauf erst ab 1. März des auf die Lese folgendem Jahres. Die Weine müssen den gesetzlichen Vorschriften für Qualitätswein entsprechen und werden darüber hinaus einer strengen Verkostung unterzogen bei welcher der geforderte typische Gebiets- und Sortencharakter, das sogenannte „Pfefferl“, einge-fordert wird.
Weinviertel ab Jahrgang 2009 auch als Reserve
Kriterien für Weinviertel dac Reserve
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Wie für den Weinviertel dac gilt auch für die Reserve das klare, gebietstypische Geschmacksprofil eines pfeffrigen Grünen Veltliners aus dem Weinviertel, zusätzlich mit den folgenden Charakteristiken: trocken, dichte Struktur und langer Abgang, kräftige Stilistik, zarter Botrytis- und Holzton ist zulässig.
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Der Mindestalkohol liegt bei 13,0% vol am Etikett, die Einreichung zur staatlichen Prüfnummer darf nicht vor dem 15. März des auf die Ernte folgenden Jahres erfolgen.
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Traubenzukauf zur Herstellung von Weinviertel dac Reserve ist nur innerhalb des Gebietes möglich. Auf der Rechnung muss der Vermerk „Trauben für Weinviertel dac Reserve“ und das natürliche Mostgewicht in KMW angegeben werden.
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Im Rahmen der Vergabe der staatlichen Prüfnummer müssen vier von sechs Kostern zustimmen, dass der Wein in sensorischer Hinsicht unter der Bezeichnung Weinviertel DAC Reserve verkehrsfähig ist.
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Vor erstmaliger Beantragung zur Erteilung der staatlichen Prüfnummer hat eine schriftliche Mitteilung an das Regionale Weinkomitee Weinviertel zu erfolgen.
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Die Abfüllung hat innerhalb des Herstellungsbetriebes und im Weinviertel zu erfolgen. Außerhalb des Gebietes bedarf die Abfüllung ebenfalls der Genehmigung durch das Regionale Weinkomitee.
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Wein mit der Verkehrsbezeichnung Weinviertel dac Reserve darf nur abgegeben werden, wenn die Flasche mit einer spezifischen Kapsel versehen ist. Diese einheitliche Kapsel für Weinviertel dac und Weinviertel dac Reserve, kann lediglich mit einer Ermächtigung vom Weinkomitee Weinviertel bezogen werden. Zusätzlich ist ein Beitrag pro Kapsel zu entrichten, der dem Weinkomitee Weinviertel zur Verfügung steht.
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Ab dem Jahrgang 2012 muss jeder Betrieb, der Weinviertel dac Reserve herstellt nach einem regionalen Qualitätsmanagementsystem zertifiziert sein, das vom Regionalen Weinkomitee Weinviertel erarbeitet und von einem externen Auditor durchgeführt wird.
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Mit 30. August 2006 wurde die DAC-Verordnung „Mittelburgenland“ erlassen. Beim Mittelburgenland DAC handelt es sich um einen sehr
typischen, fruchtig, würzigen Blaufränkisch der in
3 Kategorien ausgebaut werden kann.
Die leichteste Kategorie trägt die
Bezeichnung Mittelburgenland DAC oder Mittelburgenland DAC Classic.
Dabei handelt es sich um einen sortentypisch, fruchtig, würzigen Blaufränkisch der in großen Eichenfässern oder Stahltanks ausgebaut wird. Er besitzt ein sortentypisches Bukett und eine maximal kaum merkbaren Holzton. Seine Farbe ist ein kräftiges, gedecktes Rot und der Alkoholgehalt liegt zwischen 12,5% und 13%. Der Verkauf darf frühestens am 1. März des auf die Ernte folgenden Jahres erfolgen.
Die mittlere Kategorie heißt ebenfalls Mittelburgenland DAC,
diese muss aber zusätzlich um eine Riedenbezeichnung ergänzt werden. Geschmacklich entspricht er der ersten Kategorie, ist aber kräftiger und kann auch einen leichten Holzton besitzen. Ausgebaut wird er in großen Eichen-fässern oder gebrauchten Barriques. Die Abgabe an die Verbraucher erfolgt frühestens am 1. September des auf die Ernte folgenden Jahres. Dieser Wein muss einen Alkoholgehalt zwischen 13% und 13,5% aufweisen.
Die kräftigste Kategorie heißt Mittelburgenland DAC Reserve.
Dieser Wein muss einen merkbaren bis dominierenden Holzton aufweisen und in großen Eichenfäßern oder Barriques ausgebaut werden. Er muss mindestens 13% Alkoholgehalt besitzen. An die Verbraucher darf er erst am dem 1. Jänner des zweiten auf die Ernte folgenden Jahres gehen.
Allen drei Kategorien ist es gemeinsam, dass der Restzuckergehalt 2,5 g/l nicht übersteigen darf. Das Bouquet erinnert an Kirschen und Brombeeren, bringt ausgeprägte, würzige Fruchttöne am Gaumen.
Die Herkunft des Weines kann über eine Analyse der Aroma- und Mineralstoffe des Weines ein-deutig zugeordnet werden. Der Mittelburgenland DAC fällt dabei insbesondere durch seinen sehr hohen Resveratrolgehalt auf.
Der erste Jahrgang des Mittelburgenland DAC ist 2005. Für diesen Jahrgang wird von einer Gesamtmenge von ca. 800.000 Bouteillen aus 42 Weinbaubetrieben ausgegangen. Die Rebsorte Blaufränkisch stellt im Mittelburgenland die Leitsorte und mit 1.165 ha knapp mehr als 55% der gesamten Weinanbaufläche der Weinbauregion.
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Seit Herbst 2006 kann das Weinbaugebiet Traisental die Bezeichnung DAC für die Sorte Grüner Veltliner und Rheinriesling führen. Das Traisental ist mit 770 ha das kleinste Weinbaugebiet in Niederösterreich, das auch erst seit 1995 eigenständig beworben wird.
Der Alkoholgehalt des Traisental DAC liegt zwischen 12,0 alc. % Vol. und 12,5 alc. % Vol. Die Reserve Traisental DAC hat einen Alkoholgehalt ab 13,0 alc. % Vol. Die Weine müssen laut Weingesetz trocken sein. Reserveweine können eine dezente Holznote aufweisen.
Der Traisental DAC Grüner Veltliner ist ein frischer, fruchtiger und würziger Wein mit Rückgrad und Finesse. Der
Traisental DAC Riesling (Rheinriesling) entspricht einem eleganten, kräftigen, aromatischen Wein mit mineralischer Note.
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Ab der Ernte 2007 kann das Kremstal in Niederösterreich die Bezeichnung DAC führen. Ein Kremstal ist daher entweder ein Riesling oder ein Grüner Veltliner.
Ein klassischer Kremstal DAC hat einen Alkoholgehalt von 12 % vol oder 12,5 % vol . Er muss laut Weingesetz trocken sein und eine sorten- und gebietstypische, also frische, fruchtige, würzig-duftige Aromatik aufweisen. Diese Stilistik überwacht die amtliche Kostkommission auf Basis von Referenzweinen.
Ein Kremstal DAC darf keine Aromen enthalten, die auf einen Ausbau im neuen kleinen Holz oder auf Botrytis zurückzuführen sind. Der früheste Einreichtermin für einen Kremstal DAC ist der erste (zweite) Jänner jenes Jahres, das auf die Ernte folgt.
Kremstal DAC Reserve hat reife Aromen, Dichte am Gaumen und oft einen geschmeidigen Abgang. Dieser Wein hat daher mindestens 13 % vol Alkohol und darf bis zu 9 Gramm Restzucker aufweisen. Die Sortentypizität steht im Vordergrund, ein Ausbau im kleinen neuen Holzfass ist jedoch erlaubt. Die dadurch entstehende Aromatik kann demzufolge Bestandteil des Aromenspektrums eines Kremstal DAC Reserve sein, genauso wie zarte Anklänge an Botrytis. Der früheste Einreichtermin für einen Kremstal DAC Reserve ist der fünfzehnte März jenes Jahres, das auf die Ernte folgt.
Die Verkehrsbezeichnung Kremstal DAC dürfen nur Weine tragen, die aus Kremstaler Weingärten stammen und im Kremstal vinifiziert und abgefüllt wurden.
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Die Bezeichnungen Kamptal DAC und Kamptal DAC Reserve sind ausschließlich für die Sorten Grüner Veltliner und Riesling erlaubt. Alle anderen Weine und Sorten tragen ab nun die Herkunft NIEDERÖSTERREICH auf dem Etikett. Ziel ist, eine klare Positionierung für das Weinbaugebiet zu erreichen, die sowohl für die rund 600 Winzer des Gebietes als auch für die Konsumenten auf aller Welt nachvollziehbar ist.
Weine mit der Bezeichnung Kamptal DAC dürfen erstmals aus dem Jahrgang 2008 ab Januar 2009 lanciert werden. Kamptal DAC Reserve-Weine dürfen ab April 2009 auf den Markt gebracht werden. Ihr Alkoholgehalt muss mindestens 13 Vol.% betragen.
Spezielle Lagen (wie etwa Heiligenstein, Gaisberg, Spiegel, Käferberg, Lamm, etc.) dürfen zusätzlich angeführt werden
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Seit der Verordnung vom 26. 6. 2009 des Regionalen Weinkomitees Burgenland dürfen Weine der politischen Bezirke Eisenstadt-Umgebung, die Freistadt Eisenstadt und die politischen Gemeinden Jois und Winden die Bezeichnung Leithaberg DAC tragen. Damit erstreckt sich erstmals ein DAC auf zwei Weinbaugebiete (Neusiedlersee und Neusiedlersee-Hügelland).
Der rote Leithaberg DAC wird aus Blaufränkisch gekeltert, wobei ein bezeichnungsunschädlicher Verschnitt mit St. Laurent, Zweigelt oder Pinot Noir zu tolerieren ist.
Der weiße Leithaberg DAC wird ausschließlich aus den Sorten Pinot Blanc, Chardonnay, Neuburger und Grüner Veltliner hergestellt. Diese dürfen reinsortig oder als Cuvée zu einem Leithaberg DAC verarbeitet werden. Der vorhandene Alkoholgehalt ist in der Angabe mit mindestens 12,5 % vol Alc. und max. 13,5 Vol.-% begrenzt.
Der Leithaberg DAC ist elegant. Weder vordergründige Primärfrucht noch merkbarer Holzton sind erwünscht. Bei der Qualitätsbeurteilung fordert man neben der regionalen Typizität auch Attribute wie »engmaschig, würzig, elegant und mineralisch«. Auf den Markt dürfen die Weine erst nach einer längeren Lagerzeit. Weißwein nicht vor dem 1. September des auf die Ernte folgenden Jahres, Rotwein sogar erst nach dem 1. September noch ein weiteres Jahr später.
Die Regelungen dieser Verordnung gelten für Rotwein ab dem Jahrgang 2008 und für Weißwein ab dem Jahrgang 2009. Ein Logo auf der Kapsel soll den Leithaberg DAC erkenntlich machen.
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 Die Vinea Wachau (Vinea Wachau Nobilis Districtus) wurde im Jahr 1983 als Vereinigung der Wachauer Winzer gegründet.
Die Beschränkung, ausschließlich Weine aus ihrem gesetzlich abgegrenzten Anbaugebiet zu keltern und das kompromisslose Bekenntnis zu Qualität, Ursprung und Reinheit sind oberstes Prinzip. Der Name Vinea Wachau geht auf Leuthold I. von Kuenring (1243-1313) zurück, der als "oberster Schenk in Österreich" galt. Das Herzstück seiner Besitzungen entsprach dem des heutigen Weinanbaugebietes Wachau.
Steinfeder ist der Name der leichten, duftigen Weine des Wein-baugebietes Wachau. Die Steinfeder (Stipa pinnata) – das federleichte Gras der steilen Weinberge der Tallandschaft gab diesen Weinen seinen Namen. Die Trauben müssen ein Mostgewicht von mindestens 15° KMW aufweisen. Die Moste werden immer klassisch trocken durchgegoren. Der Alkoholgehalt dieser Weine beträgt maximal 11,0 Vol.%, ist also niedrig. Die Wachau ist das Weinbaugebiet, indem es aufgrund der naturgegebenen Klimatik und Bodenbeschaffenheit möglich ist, Weine mit so geringem Alkoholgehalt zu keltern, die dennoch in ihrem Charme und ihrem Nuancenreichtum höchsten Ansprüchen genügen.
Federspiel heißen Wachauer Weine im Kabinettbereich mit einem Most-gewicht ab 17° KMW und einem Alkoholgehalt zwischen 11,5 und 12,5 Vol.%. Diese Weine sind ausnahmslos klassisch trocken vergoren. Sie stellen den Mittelbau der Wachauer Weine dar und zeichnen sich durch ihren fruchtig-charmanten Charakter und ihre kraftvolle Delikatesse aus. Der Name Federspiel führt auf den alten Brauch des Zurückholens des Beizvogels bei der Falkenjagd zurück – eine gerade in der Wachau in früherer Zeit übliche Form herrschaftlicher Jagd. Federspiel-Weine schließen an die Steinfeder-Kategorie an. In ihrer Kelterung sind sie neben den gesetzlichen Erfordernissen den Kontrollen des Verbandes Vinea Wachau unterworfen.
Smaragd ist die erstmals für Weine des Jahrgangs 1986 verwendete Bezeichnung für die besten und wertvollsten Weine der Wachau. Diese Weine mit einem Mindestmostgewicht von 18,2° KMW reifen nur in den sonnigsten Rieden. Smaragd--eidechsen fühlen sich in den Wachauer Weinbergterrassen besonders wohl. An schönen Tagen sonnen sie sich neben den Rebstöcken. So wurden sie zum Symbol für Wachauer Wein mit vollendeter physiologischer Reife. Diese besonders kostbaren Weine mit einem Alkoholgehalt ab 12,5 Vol.% werden bis zum natürlichen Gärstillstand vergoren und sind immer trocken. Die Flaschen werden mit langen Korken (mind. 49 mm), die den Jahrgangsbrand tragen, verschlossen. Auch nach 25 und mehr Jahren richtiger Lagerung werden diese Weine Freude bereiten. Weine mit der Bezeichnung Smaragd dürfen erst ab 1. Mai des auf die Lese folgenden Jahres verkauft werden. Die Weinkategorie „“Smaragd„“ stellt eine ganz besondere Wachauer Spezialität dar, die deshalb an entsprechend strenge Kontrollmaßnahmen gebunden ist.
Eisenberg DAC
(ÖWM, März 2010) - Per Verordnung des Landwirtschafts- und Umweltminister vom 22. Februar 2010 dürfen ab dem 1. September 2010 regionaltypische Qualitätsweine aus den politischen Bezirken Oberwart, Güssing und Jennersdorf unter der Bezeichnung Eisenberg dac vermarktet werden. Durch Eisenberg dac sollen die vom Terroir geprägten würzig-mineralischen Weine des Südburgenlandes noch stärker hervorgehoben und deren Bekanntheitsgrad erhöht werden. In Summe soll dadurch das Image des gesamten Weinbaugebietes gehoben werden.
Eisenberg dac - mineralisch und würzig
Mit Eisenberg dac gesellt sich ein neues Mitglied zur österreichischen DAC-Familie, dessen Motto „klein, aber fein“ sein könnte. Von der gesamten Rebfläche des Südburgenlandes entfallen zwar nur ca. 150 Hektar auf die Sorte Blaufränkisch, sie ist jedoch tonangebend für die Bekanntheit des gesamten Gebietes.
Wie auch alle andere DAC’s unterliegt Eisenberg dac den allgemeinen Anforderungen für österreichischen Qualitätswein. Zudem muss Eisenberg dac zu 100% aus der Rebsorte Blaufränkisch bereitet sein.
Eisenberg dac steht für den typischen, fruchtigen und mineralisch-würzigen Blaufränkisch, der durch die lehmigen, mineralstoffreichen Böden des Südburgenlandes geprägt ist. Der Ausbau der Weine kann sowohl im Stahltank oder im Holzfass erfolgen, die Weine dürfen jedoch keinen oder nur einen kaum merkbaren Holzton aufweisen.
Eisenberg dac darf auch unter der Zusatzbezeichnung „Reserve“ auf den Markt kommen. Hierbei handelt es sich um vielschichtige Weine mit großem Lagerpotenzial. Diese Weine werden im großen Holzfass oder im Barrique ausgebaut und dadurch können die Aromen des Blaufränkisch noch durch Holzaromen ergänzt werden.
Der erste Jahrgang für Eisenberg dac ist 2009 und er darf frühestens am 1. September des auf die Ernte folgenden Jahres auf den Markt kommen. Für Eisenberg dac Reserve gilt als Erstjahrgang 2008, erstmaliger Verkauf ist hier ab 1. März des auf die Ernte zweitfolgenden Jahres möglich. (Aus Umstellungsgründen gilt für den Jahrgang 2008 jedoch ein Ersterscheinungsdatum nicht vor dem 1. September 2010.)
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Jüngstes Mitglied der DAC-Familie: Neusiedlersee DAC
Mit dem Neusiedlersee DAC ist die DAC-Familie im Burgenland komplett. Nach Mittelburgenland DAC, Leithaberg DAC und Eisenberg DAC startete man Ende Februar 2012 mit dem Herkunftsgebiet Neusiedlersee DAC. Fokus ist die Rebsorte Zweigelt, die im größten Anbaugebiet des Burgenlandes mit 1.812 Hektar die Hauptsorte darstellt.
Der Neusiedlersee DAC unterliegt wie auch alle weiteren DACs den allgemeinen Anforderungen für österreichischen Qualitätswein und wird in einem zweistufigen Modell umgesetzt:
Die Kategorie Neusiedlersee DAC stehe für einen sortentypischen, fruchtigen, würzigen und harmonischen Zweigelt, der im Holzfass oder Stahltank ausgebaut werden kann. Der vorhandene Alkoholgehalt ist mit mindestens 12,0 % vol. am Etikett anzugeben.
Neusiedlersee DAC darf auch unter der Zusatzbezeichnung Reserve auf den Markt kommen. Hierbei handelt es sich entweder um einen reinsortigen Zweigelt oder eine Zweigelt dominierte Cuvée. In diesem Fall muss der Zweigeltanteil bei mindestens 60 % liegen und als Cuvéepartner dürfen nur autochthone Rebsorten Verwendung finden. Der Ausbau erfolgt im traditionellen großen Holzfass oder Barrique. Der vorhandene Alkoholgehalt ist mit mindestens 13,0 % vol. am Etikett anzugeben.
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STK-Weine werden in verschiedenen Kategorien angeboten. Für jede dieser Kategorien sind spezielle Kriterien fest gelegt, zu deren Einhaltung sich die Steirischen Terroir- und Klassik--weingüter per Vertrag verpflichtet haben.
WELSCHRIESLING STK®
Extra trocken ausgebauter, weißer Qualitätswein, dessen natürlicher Reifegrad höchstens 11,5%Vol. Alkohol ergibt.
Wird im Edelstahltank ausgebaut. Restzuckergehalt unter 4 g/l. Welschriesling STK darf frühestens am 1. Dezember des Erntejahres in den Verkauf gebracht werden.
STEIRISCHE KLASSIK STK®
Ist auf die Leitsorten Weißburgunder, Morillon, Grauburgunder, Gelber Muskateller und Sauvignon Blanc beschränkt. Vorwiegend im Edelstahltank ausgebaut. Trocken ausgebaute, weiße Qualitäts-weine, deren natürlicher Reifegrad höchstens 12,5%Vol. Alkohol ergibt. Steirische-Klassik-STK-Weine dürfen frühestens am 1. März des auf die Ernte folgenden Jahres in den Verkauf gebracht werden.
Die Lagenweine
ERSTE STK LAGE ®
»Die Trauben für diese Weine stammen aus hohen Hanglagen mit einem sehr günstigen Mikroklima, das im Herbst ein frühes Abtrocknen und somit optimale Ausreifung des Traubengutes garantiert. » Die Ausrichtung dieser Lagen ist Süd-Ost bis Süd-West.
» Die Weingärten befinden sich in Lagen, Rieden oder Gemeindeteilen, die von den STK-Weingütern aufgrund langjähriger Erfahrung und unter Berücksichtigung nationaler wie inter--nationaler Verkostungsergebnissen zu STK-Lagen aufgewertet wurden. Weine aus diesen Lagen weisen einen ausgeprägt regionstypischen Geschmack auf.
» Das Durchschnittsalter der Rebstöcke beträgt mindestens 12 Jahre.
» Die Weingärten sind naturnah und nachhaltig bewirtschaftet.
» Die Weine werden aus Trauben der Rebsorten Sauvignon Blanc, Morillon, Weißburgunder, Grauburgunder, Gelber Muskateller oder Traminer gewonnen.
» Die Weine werden trocken und zu Qualitätsweinen ausgebaut, deren natürlicher Reifegrad mindestens 12,5%Vol. Alkohol ergibt. Prädikatsweine & Traminer sind naturgemäß vom trockenen Ausbau ausgenommen.
» Die Trauben werden in selektiver Handlese in mehreren Durchgängen und im Sinne einer hohen physiologischen Reife zu einem möglichst späten Zeitpunkt geerntet.
» Es kommen ausschließlich gesunde (Botrytis-freie) Trauben zur Verwendung.
» Der Ernteertrag ist auf maximal 4.500 l /ha limitiert.
» Das Reifepotenzial der Weine soll mindestens 5 Jahre betragen; nachvollziehbar anhand von 3er-Vertikalen aus den letzten fünf Jahrgängen oder von reiferen Weinen bei den STK-Lagen-weinverkostungen.
» Erste-STK-Lage-Weine haben seit mindestens fünf Jahren Marktpräsenz und zeigen auch in kleineren Jahrgängen Eigenständigkeit und Lagencharakter.
» Erste-STK-Lage-Weine dürfen frühestens am 1. Mai nach 6-monatigem Ausbau in den Verkauf gebracht werden. Der offizielle Präsentationstermin ist jedes Jahr die Frühjahrsverkostung der STK-Weingüter Anfang Mai.
» Als Reserve, Privat, Fassreserve, Vinotheksfüllung etc. bezeichnete oder in kleinen, vorwiegend neuen Holzfässern ausgebaute Erste-STK-Lage-Weine dürfen frühestens nach 18-monatigem Ausbau mit 1. Mai auf den Markt gebracht werden.
GROSSE STK LAGE®
Für diese Weine gelten die Richtlinien der Erste-STK-Lage-Weine sowie:
» Die Trauben für Große-STK-Lage-Weine reifen in Weingärten mit hervorragendem Terroir, das die Produktion von Weinen mit besonders ausgeprägtem Charakter und Reifepotenzial ermöglicht.
» Die Trauben stammen aus Weingärten, deren Böden die Entwicklung von großer Mineralität im Wein begünstigen, beispielsweise Böden mit einem hohen Anteil an Muschelkalk, Kalkmergel, Vulkangestein, Sand, Schotter und Schiefer sowie die Kombinationen daraus.
» Das Durchschnittsalter der Rebstöcke muss mindestens 15 Jahre betragen.
» Der Ernteertrag ist auf maximal 3.500 l /ha limitiert.
» Das Reifepotenzial der Weine soll mindestens zehn Jahre betragen; nachvollziehbar anhand von 5er-Vertikalen aus den letzten zehn Jahrgängen oder von reiferen Weinen bei den STK-Lagen-weinverkostungen.
» Große-STK-Lage-Weine haben seit mindestens zehn Jahren Marktpräsenz und zeigen auch in kleineren Jahrgängen Eigenständigkeit und Lagencharakter.
» Große-STK-Lage-Weine dürfen frühestens am 1. Mai nach 18-monatigem Ausbau in den Verkauf gebracht werden. Der offizielle Präsentationstermin ist jedes Jahr die Frühjahrsverkostung der STK-Weingüter Anfang Mai.
» Als Reserve, Privat, Fassreserve, Vinotheksfüllung etc. bezeichnete Große-STK-Lage-Weine dürfen frühestens nach 30-monatigem Ausbau
mit 1. Mai auf den Markt gebracht werden.
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