Weingut Jurtschitsch



Eine grosse Familie
"Das Besondere an einem Familienunternehmen ist, dass in Generationen gedacht wird. Für den Weinbau gilt dies umso mehr, da die Qualität der Weine unserer Kinder und Enkelkinder davon abhängt, wie naturnah wir heutzutage mit unseren Weingärten umgehen. Unser Archiv an faszinierenden Altweinen verdanken wir wiederum unseren Vorfahren," so lautet das Credo der Familie Jurtschitsch. Diesen Zusammenhalt der Familie und die damit im Zusammenhang stehende zukunftsorientierte Philosophie demonstrieren die Jurtschitschs schon mit der Tatsache, dass drei Brüder und zwei Generationen gemeinsam im Weingut tätig sind: Edwin, Paul, Karl und Alwin Jurtschitsch im Weingarten Die Brüder Edwin, Paul und Karl sind für die Weingärten, die Vinifikation und die Vermarktung zuständig. Alwin ist zwischen seinen Auslandspraktika in allen verschiedenen Bereichen des Weingutes aktiv.
 
700 Jahre Weingeschichte - 150 Jahre Familientradition Das Wappen des Gutes zeigt ein Paar gekreuzte gotische Schlüssel, das Vorfahren der Jurtschitschs im Weingartenlöss gefunden haben. Sie weisen darauf hin, dass die Geschichte des Weinguts schon lange vor der ersten urkundlichen Erwähnung im 16 Jhd. begonnen hat. Jedenfalls stammt ein Teil der Kelleranlagen nachweislich aus dem 14. Jahrhundert, als im Sonnhof der örtliche Zehentkeller untergebracht war. Aus dem Jahr 1541 stammt der erste schriftliche Beleg des Anwesens, in dem es als "Haus am Kloster" bezeichnet wird. Bis ins 18. Jahrhundert diente das stattliche Anwesen als Wirtschaftshof des benachbarten Franziskanerklosters. Seit 1868 ist der Hof Rudolfstrasse 39 /Franziskanerplatz 1 im Familienbesitz und Zeuge einer wechselhaften Familiengeschichte.
 
Veränderungen und Neuerungen sind ein Naturprinzip
Bereits in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts führt der Großvater im Sonnhof die Filtration und die Flaschenfüllung ein. Er pflanzte bedeutende Bestände an Rotweinsorten und führte den damals noch exotischen Weißburgunder im Kamptal ein. Im Jahr 1936 produziert er großartigen Rieslingsekt nach der traditionellen Flaschengärmethode – der bis heute noch seine prickelnde Kohlensäure und angenehme Frische behalten hat. Der Vater zieht alle Rebanlagen auf niedrigen Drahtrahmen. In den 70er Jahren begannen die drei Jurtschitsch-Brüder auf die aufwendige Kompost- & Gründüngungsbewirtschaftung umzusatteln. Seit 2006 wird nun die gesamte Weingartenfläche kontrolliert organisch-biologisch bewirtschaftet. Auch bei der
Vinifikation beweist das Weingut seine Vorreiterrolle: Fest davon überzeugt, dass die kontrollierbare, gekühlte Vergärung im Edelstahltank besonders bei Weißweinen zu enormer Qualitätssteigerung führt, errichtete die Familie Jurtschitsch bereits 1979 die ersten Edelstahltanks der Region im traditionsreichen Sonnhof.
 
GrüVe®: Seit 21 Jahren das
Grüner Veltliner-Original
Die Jurtschitsch-Brüder entschlossen sich Mitte der 80er Jahre einen neuen Weintyp mit dem Namen GrüVe® zu platzieren. Am Beginn wurden sie sowohl für die Wein- als auch die Namensidee vielseitig belächelt. Trotzdem wird das Konzept GrüVe® seit 1987 unverändert umgesetzt und diente so vielen nachfolgenden Weinmarken als Modell. Mit dem heurigen Jahrgang feiern sie nun die einundzwanzigste - nationale wie auch internationale – Erfolgsgeschichte von „young and light. fresh and dry“.

Für weitere Fragen und Informationen zu unseren Produkten stehen Ihnen unsere Aussendienstmitarbeiter gerne zur Verfügung.