Weinverschlussarten


Kork

Aus dem Buch „ Neuzeitliche Kellerwirtschaft“ von Michael Schlager aus dem Jahre 1948:
Als Flaschenkork darf nur allerbestes Material verwendet werden. Der Kork soll nur wenig porös, gleichmäßig in der Form, zylindrisch handgeschnitten 5-6 cm lang - 2,5 cm Durchmesser.

Vorteile: Tradition
ökologisches Material
Nachteile: Korkgeschmack möglich
Plastik
 

Vorteile:

 

optisch fast kein Unterschied zum Kork
mit „PLOPP“-Effekt beim Entkorken
völlig geschmacksneutral
garantiert frei von Mikroorganismen
kein Abbbrechen beim Herausziehen, keine Korkbrösel im Wein
preiswertes Qualitätsprodukt mit immer gleichbleibender Qualität
sehr hohe Akzeptanz im Markt
und vor allem: „KEIN KORKGESCHMACK MEHR!“
Nachteile:  
Glas
Vino-Lok-Glasverschluss von Alcoa
 
Vorteile: optisch sehr ansprechend, passt sehr gut zu den hochwertigen Weinen
Dichtheit mit „Sehr Gut“ bewertet
keine Oxydation des Weines
absolut bruchsicher
Das Öffnen der Flasche ist ohne Korkenzieher möglich
Die Flasche kann problemlos immer wieder mit dem Glasverschluss
verschlossen werden.
Es gibt keine Qualitätsunterschiede durch Korkfehler, die Weine präsentieren sich klar und frisch.
Nachteile: Im Moment gibt es nur einen Anbieter - die Firma ALCOA
(Aluminium Company of Amerika)
Die Flaschenmündung muss von höchster Präzision sein - duldet keine Toleranz
Drehverschluss
Diese Verschlüsse sind aus tiefziehfähigem Aluminium in allen gängigen Dimensionen, Ausführungen und Farben, natürlich mit kundenspezifischem Druck lieferbar.
Vorteile: absolut Gasdicht - Bis zu 1,5 Bar und mehr
leicht zu öffnen
leicht wieder verschließbar
Die gefüllten Flaschen können sofort gelegt oder geschlichtet werden.
kein Korkgeschmack
Nachteile: Das traditionelle Öffnungszeremoniell mit dem Korkenzieher und dem allzeit beliebten „PLOPP“ Effekt beim Herausziehen fällt weg .